Quartalsbrief 3/2018


 

Klaus-Peter Vosen, Pfr.
Diözesanpräses der Theresianischen Familienbewegung
„OmniaChristo“ in der Erzdiözese Köln
Schwalbengasse 1, 50667 Köln

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,

Herzlich grüße ich Sie und Euch alle aus Lisieux, wo ich im Moment meine Sommerferien verbringe und mich gut erhole. Dieses Jahr sind mir die Tage, die ich bei unserer Freundin, der heiligen Theresia sein darf, besonders lieb und wichtig. Denn wie die allermeisten von Ihnen und Euch ja mittlerweile wissen, geht meine Zeit als leitender Pfarrer an St. Aposteln in der Kölner Innenstadt und als Seelsorger an St. Maria in der Kupfergasse am 31. August zu Ende, obwohl ich auf Bitten des neuen leitenden Pfarrers und Moderators für die Kölner Innenstadt, Domkapitular Dr. Dominik Meiering, noch (jenseits meiner Verabschiedung, siehe unten) die Festwoche zu Ehren der Schwarzen Mutter Gottes halten werde. Doch ab dann folgt Neues: Der Erzbischof von Köln hat mich bis Ende November zum Studium freigestellt. In dieser Zeit werde ich bei den Ursulinen in Bornheim-Hersel zelebrieren und wohnen. Am 1. Dezember beginnt danach meine Zeit als leitender Pfarrer in Wuppertal-Barmen, St. Antonius.

Ich habe diese Entwicklung, wie bekannt, weder angestoßen noch angestrebt, sondern mich schließlich dem Willen von Kardinal Woelki im Gehorsam gebeugt, wie es dem entspricht, was ich bei meiner Priesterweihe vor 30 Jahren versprochen habe. Dass ich gegen meine Versetzung argumentierte und für mein Verbleiben in der Kölner Innenstadt kämpfte, resultiert nicht daher, dass ich irgendetwas gegen die mir angetragene Pfarrstelle in Barmen hätte einwenden können. St. Antonius ist eine wichtige, sehr lebendige und auch - nach allem, was ich bei meiner Kontaktnahme mit dem dortigen Seelsorgeteam und den Mitgliedern von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat bisher feststellen konnte - liebenswerte Mittelpunktgemeinde. Nein, ich habe einfach die Meinung kundgetan, dass ich durch weitere Pfarrertätigkeit in die seelsorglich hochsensible Kölner Innenstadt mit 17jähriger Erfahrung dem Reich Gottes in unserer Erzdiözese hätte dienlicher sein können. Viele haben diese Meinung geteilt und teilen sie immer noch, gerade auch aus Ihrer Mitte, und gaben dieser Überzeugung in bewegenden Wortmeldungen Ausdruck. Für allen Rückenwind, den ich in einer auch für mich persönlich sehr bedeutenden Zeit erfahren durfte, möchte ich mich an dieser Stelle von ganzem Herzen bedanken. Sie haben kaum eine Vorstellung davon, wie sehr mich das alles getragen hat und trägt.

Die gute Nachricht, die viele schon erfreut hat und auch mich selbst glücklich macht, ist, dass ich auch nach meinem Weggang von Köln aus Diözesanpräses der Theresianischen Familienbewegung „OmniaChristo" bleibe. Diese Entscheidung unseres Herrn Kardinals führt dazu, dass Sie, und Ihr, liebe Freunde, mit mir in einer sehr konkreten Weise verbunden bleiben. Neben die ohnehin gegebene und fortbestehende Beziehung durch wechselseitiges Gebet und Gedenken beim heiligen Messopfer (Papst Pius XII. sagt: Was sind Grenzpfähle für jene, die das Band der Liebe Christi umschließt!), können wir froh festhalten. Wir begegnen einander bei den „OmniaChristo"-Veranstaltungen immer wieder auch sehr persönlich. Ich werde das monatliche Treffen mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen weiterführen, auch den ebenfalls monatlichen Glaubenstreff mit den jüngeren Jugendlichen (mit denen ich im Oktober auch, wie im vorigen Jahr, wieder eine Woche bei den Karmeliterinnen in Cluny/ Burgund verbringen darf), ferner bei den CorDare-Veranstaltungen für die jungen Ehepaare und Familien mit und ohne Kinder und jene, die sich auf eine christliche Ehe vorbereiten, dabei sein und das jährliche Familienwochenende leiten, ebenso die zweimal jährlichen Einkehrnachmittage für die Mitglieder unserer Gruppe „Louis und Zelie Martin" halten und die alle zwei Jahre stattfindende Wallfahrt dieser Gruppe nach Lisieux betreuen. Unsere Arbeit wird weiter in der Kölner Innenstadt und von dort aus stattfinden, was sich aufgrund der zentralen Lage empfiehlt und auch mit Pfarrer Dr. Meiering und Pfarrer Dr. Thomas Vollmer, dem in Zukunft die Betreuung von St. Maria in der Kupfergasse besonders obliegt, besprochen ist. Ich glaube, dass wir als Theresianische Familienbewegung „OmniaChristo" auch in Zukunft eine wichtige Aufgabe haben, die Verehrung der heiligen Theresia von Lisieux und ihrer heiligen Eltern zu fördern, ihre geistliche Lehre allen: Kindern, Jugendlichen, Familien und Alleinstehenden, als Stärkung und als Richtungsweisung für ihr Leben als Christen anzubieten, und im Geist Theresias wie des heiligen Papstes Johannes Pauls II. missionarisch am Aufbau einer neuen Zivilisation der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens mitzuwirken.

Die durch meine Versetzung gegebene neue Situation soll uns allen Anstoß sein, mit noch größerer Lebendigkeit und besonderem Eifer unser oben umrissenes Aufgabenfeld anzugehen. Der Vorstand unserer Bewegung wird Ihnen hierzu bald noch einige weitere Ideen unterbreiten, über die Sie sich sicher sehr freuen werden. Mehr kann ich einstweilen dazu noch nicht verraten, nur so viel: Ich denke daran, Ihnen künftig nicht nur quartalsweise zu schreiben. Im jeweils letzten Monat eines Quartals soll dieser Brief aber etwas länger sein. In diesen Monaten (also künftig verlässlich viermal im Jahr) ist das Erscheinen einer neuen J.A.C.K.-Nummer angezielt! So -und durch weitere Impulse - wird die innere Verbundenheit unserer Bewegung in Zukunft weiter intensiviert.

Alle bitte ich auch, sich schon jetzt den Termin der nächsten Lisieux-Wallfahrt vorzumerken. Ich konnte ihn bei meinem jetzigen Aufenthalt hier festlegen und habe es für sinnvoll gehalten, mit diesem Brief etwas zu warten, um Ihnen die Daten für die Wallfahrt sicher kommunizieren zu können. Sie findet statt vom 16. bis 21. September 2019. Wie immer wird auf der Rückfahrt das Heiligtum der Mutter Gottes in der Rue du Bac in Paris (Wundertätige Medaille) besucht, eventuell steuern wir noch einen weiteren Gnadenort an. In Lisieux werden wir wieder in der Eremitage wohnen. Näheres wird bald veröffentlicht. Ich freue mich schon jetzt auf eine große theresianische Pilgerschar.

Wie lebenskräftig die Theresianische Familienbewegung „OmniaChristo" ist, und was sie auf die Beine stellen kann, hat nicht zuletzt gerade der Reliquienbesuch der heiligen Zelie und Louis Martin gezeigt. Wie viele Beter, wie viele Brüder und Schwestern offenen Herzens für Christus, kamen da in Düsseldorf und Köln zusammen, und was für große Gnadentage sind das gewesen! Ich glaube, dass der liebe Gott es ganz wunderbar gefügt hat, dass er uns diese innere geistliche Stärkung gerade in einer für „OmniaChristo" bewegten Zeit schenkte - als Kraftquelle und große Ermutigung.

All das darf ich Ihnen an einem ganz besonderen Tag schreiben: dem 160. Jahrestag der Hochzeit von Theresias Eltern! Möge unser guter Vater im Himmel Sie und Euch auf die Fürsprache Mariens und der heiligen Familie Martin mit dem Reichtum seiner Gnaden allzeit beschenken. Das wünscht Ihnen und Euch mit herzlichen Grüßen und in treuer Verbundenheit Ihr


Klaus-Peter Vosen, Pfr.

(Diözesanpräses der Theresianischen Familienbewegung
"OmniaChristo" in der Erzdiözese Köln)

Lisieux, im Juli 2018



 

Zu folgenden Terminen lade ich Sie alle schon jetzt herzlich ein:

Samstag, 1. September 2018, 18.30h:
meine Verabschiedungsmesse in Köln, St. Maria in der Kupfergasse

Sonntag, 2. Dezember 2018,1. Advent, 16h:
meine Einführungsmesse in Wuppertal Barmen, St. Antonius

 



Theresianische Familienbewegung
"OmniaChristo"
in der Erzdiözese Köln

Schwalbengasse 12-14, 50667 Köln
Tel.: 0221-25 722 06,  Fax: 0221-25 722 49

E-Mail:  info@omniachristo.de,   Homepage: www.omniachristo.de

Bankverbindung:  Pro OmniaChristo e.V.
Kölner Bank, BLZ: 370 600 87, Konto: 942 749 007
BIC:  GENODED1CGN,  IBAN: DE13 370 600 870 942 749 007
 

 

aktualisiert am: 16.07.2018

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