Sühneanbetung

Der Sühneanbetung, wie sie heute vielerorts praktiziert wird, liegen die Gebete zugrunde, die der Engel von Fatima den Seherkindern Luzia, Francisco und Jacinta zu beten aufgetragen hat: 

"O mein Gott, ich glaube an Dich, ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich und liebe Dich! 
Ich Dich bitte um Verzeihung für alle, die nicht glauben, Dich nicht anbeten, nicht auf Dich hoffen und Dich nicht lieben."

"Allerheiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, 
ich bete Dich in tiefster Ehrfurcht an und opfere Dir auf den kostbaren Leib, 
das Blut, die Seele und die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus, 
der in allen Tabernakeln der Welt gegenwärtig ist, zur Sühne für die Schmähungen, Entweihungen und die Gleichgültigkeit, 
durch die er selbst beleidigt wird. 
Durch die unendlichen Verdienste seines heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzens Mariä bitte ich um die Bekehrung der armen Sünder."

Im Sinne dieser Gebete des Engels von Fatima hat der heiligmäßige Pater Hubert Pauels (+1992) in vielen Kirchen die sogenannte "Sühneanbetung" eingeführt. Sie hat als feste Bestandteile: Anbetung des Allerheiligsten, Rosenkranz, Beichte und die heilige Messe.
Gebet und Sühne hat die Welt unserer Tage nötig - gerade im heutigen Ringen um einen dauerhaften Weltfrieden. Im Gebet für die Sünder meinen sich die Menschen, die in der Fatimabotschaft einen Anruf an sich entdecken, an erster Stelle selber. Sie sind sich jedoch bewußt, daß sie dem einzigartigen Sühneopfer des Gottessohnes nichts hinzufügen können, möchten sich aber an seine Gesinnung der Hingabe an den himmlischen Vater und des Eintretens für die Seelen gleichsam anschließen.
Die Sühneanbetung war bis jetzt in St. Bonifatius, Köln-Nippes. Seit Januar 2003 findet sie zum gewohnten Termin, das heißt an jedem dritten Monatssamstag, in St. Maria in der Kupfergasse statt. 

Programm:

Im Anschluß an die 18:30-Messe,
gegen 19:30 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und Anbetung,
Rosenkranzgebet und sakramentaler Segen,
während dieser Zeit ist Beichtgelegenheit,
um 22 Uhr Hl. Messe. 

 Die Mutter Gottes hat in Fatima verheißen:
„Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren... 
Und es wird der Welt eine Zeit des Friedens gewährt sein."
 
Möchte sich das mit der Gnade Gottes in unseren Tagen ereignen!

 

aktualisiert am: 19.09.2020

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