Renovierung und Rückkehr des heiligen Josef

 

Proclamandum von Pfr. Vosen am Josephstag, 19.3.2003

Liebe Christen,

Sie werden festgestellt haben, daß einige sehnsüchtig erwartete Gegen-stände in unsere Kirche zurückgekehrt sind - unser kostbares, erschüttern-des Pestkreuz, dann, rechtzeitig zu einem Hochfest, die von unseren Gläubigen so geliebte Figur des hl. Joseph und die des hl. Antonius.

Mit hohem Verantwortungsbewußtsein für die Schönheit unseres Gottes-hauses insgesamt und nach Beratung mit Sachverständigen des Erzbis-tums, aber auch mit Einfühlung in die berechtigten Anliegen unserer Gottes-dienstbesucher hat der Kirchenvorstand nach der Restaurierung die neuen Standorte für die religiösen Bildwerke  festgelegt.

Der hl Joseph ist in alter, neuer Schönheit in seine Kapelle zurückgekehrt, die gleichzeitig im Pestkreuz ein wunderbares Altarkreuz erhalten hat. An seinem neuen Standort ist die Josephsfigur bis weit in das Mittelschiff unserer Kirche, die ja früher ihm geweiht war, sichtbar. 

Dennoch hat jeder auch die Möglichkeit, ungestört zu stillem Gebet vor dem hl. Joseph zu verweilen. 

Die Josephskapelle ist als solche also in vollem Umfang erhalten geblieben. Der hl. Antonius füllt in seinem neuen Standort am Taufbecken ein dort bis jetzt bestehendes bildliches Vakuum aus.

Vorsorglich weisen wir daraufhin, daß St. Joseph und St. Antonius uns nächste Woche noch einmal für einige Tage verlassen werden, weil die Konsolen, die eigens für sie gefertigt wurden, noch in vornehmer und passender Wei-se farblich gefaßt werden. Aber diese Abwesenheit be-trifft, wie gesagt, nur eine kleine Weile.

Das Bildprogramm unserer Kirche ist mit all dem noch nicht abgeschlos-sen. Eine Silbermadonna, die unserer Marianischen Männerkongregation gehört, soll in der Nische nahe dem Beichtstuhl des Pfarrers Aufstellung finden. Hier muß aber die Restaurierungsarbeit noch geleistet werden. Für den Altarraum hat Seine Eminenz, unser Hochwürdigster Herr Kardinal und Erzbischof, der sich unserer Kirche sehr verbunden fühlt, uns eine wert-volle Ikone geschenkt, für die eine Fassung zur Zeit erstellt wird. Man darf sich also noch auf Weiteres freuen?

Selbstverständlich werden niemals alle mit den Endergeb-nissen einer gründlichen Kirchenrenovierung bis ins Kleinste zufrieden sein.

Aber ich möchte alle sehr herzlich bitten, insbesondere die neue Figuren- und Bilderanordnung einmal eine Zeit auf sich wirken zu lassen und dann erst ihr Urteil abzu-geben.

Ich glaube, daß unsere Lösung sich sehen lassen kann, daß sie der Ehre Gottes und seiner Heiligen, sowie der Erbauung der Christen dient. 

 

aktualisiert am: 20.03.2012

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